Alfa Romeo schlägt Audi 

Die Giulia Quadrifoglio fährt dem Audi RS5 davon

Audi und Alfa setzen auf einen Biturbo-V6

Auf der Rennstrecke lässt der Alfa dem Audi keine Chance

Alfa Giulia Quadrifoglio

Bei warmer Bremse ankert die Giulia noch eine Spur heftiger als der RS 5, hat dabei aber einen ziemlich weichen Druckpunkt. Doch das Pedalgefühl bleibt konstant und absolut berechenbar, wenn auch nicht so gut dosierbar wie im Audi. Ab geht es auf die schnelle Runde, die Uhr tickt. Der Alfa katapultiert sich regelrecht aus jeder Kurve, beim Einlenken arbeitet das Heck mit. Im Race-Modus der Fahrdynamik-Regelung halten sich ESP-Eingriffe vornehm zurück. In der langen Rechtskurve vor der Zielgeraden lässt sich lässig das Heck raushängen. Beinahe flauschig fühlt sich das an, wie der Alfa hier durch den Kurs tanzt. Jetzt letzte Rille, alles rausholen für die Rundenzeit. Immer wieder setzt der süchtig machende Schub ein. Und mit etwas Routine geht es fast schon spielerisch durch die engen Kehren und langen Kurven. Der Alfa fühlt sich nicht nur deutlich schneller an, er ist es auch. Mit 1:36,07 Minuten nimmt er dem RS 5 über eine halbe Sekunde ab. Gefühlt ist es sogar mehr. Im Vergleich zum Alfa wirkt der Audi regelrecht zäh. An Traktion hat es beiden nicht gefehlt, doch Audis Allrad kostet Pfunde und Fahrspaß. Und so stellen wir fest: Audi ist glatt, Alfa ist geil. Und zwar so richtig.